Topic: Allgemein

Drehmeißel

Geschrieben am August 3, 2021 - Allgemein

Drehmeißel: Wann kommt er zum Einsatz und wie wird er genau verwendet?

Ein Drehmeißel zählt zu den Zerspanungswerkzeugen und kommt beim Drehen zum Einsatz. Die Technik des Drehens wird beispielsweise für die Herstellung von Schrauben, Spindeln und Radnaben genutzt, um nur einige der vielen Fertigungsprodukte zu nennen. Bei der Nutzung des Werkzeugs wird der Schaft in die Drehmaschine eingespannt, während die Schneide die Arbeit leistet und der Grundkörper beide Elemente verbindet. Diese drei Komponenten machen den Drehmeißel aus und werden aus einem Material gefertigt. Für hochwertige Drehmeißel greifen Hersteller auf Schnellarbeitsstahl HSS zurück. Ferner gibt es Modelle mit aufgelötetem Hartmetall sowie sogenannte Drehmeißel mit Wendeschneidplatten.

Mit einem Drehmeißel, den es in vielen Ausführungen gibt, werden also Werkstücke an der Drehbank hergestellt. In der Funktionsweise gibt es einige Unterschiede im Vergleich zum Fräsen.

Wie arbeitet ein Drehmeißel?

Der Drehmeißel ist in Fachkreisen auch als Drehstähle bekannt und ist eines der wichtigsten Werkzeuge in der Produktion, wenn es um die Bearbeitung von Werkstücken geht, die sich an der Drehmaschine verändern lassen. Im Gegensatz zum Fräsen wird der Drehmeißel fest an der Maschine montiert und das Material/ Drehteil rotiert um seine eigene Achse. Damit ist es möglich das zu bearbeitende Material abzutragen. Neben Werkstücken aus Metall können mit einem Drehmeißel ebenso Teile aus Kunststoff und Holz geformt und geschnitten werden.

Aufbau und Material vom Drehmeißel

Ein Drehmeißel ist immer gleich aufgebaut. Er besteht aus einem Schaft, der Schneide und dem Grundkörper, der als Verbindungsteil fungiert.

Bei hochwertigen Drehmeißeln aus Hochleistungsschnellschnittstahl (HSS) erfolgt die Fertigung aus einem Guss und alle Komponenten bestehen aus einem Material. Geeignet sind Drehmeißel aus HSS für die Bearbeitung von Aluminium, Kunststoff sowie Stahl und bieten dem Hobbyhandwerker das perfekte Zerspanungswerkzeug.

Bei Drehmeißeln mit einer aufgelöteten Hartmetallschneide besteht nur die Schneide aus dem Hartmetall, wohingegen Schaft und Grundkörper aus einem günstigen Material hergestellt werden.

Weitere Materialien können Schneidkeramik, Bornitrid und Diamant sein.
Für die Industrie haben sich Drehmeißel mit Wendeschneidplatten („Wendeschneidplattenhalter“) bewährt.
Diese sind mit modernen Schneidmaterialien bestückbar.

Dafür werden Grundkörper und Schaft in einem Stück gefertigt und bei letzterem eine passgenaue Aussparung hinzugefügt. In diese wird die Wendeschneidplatte oder Schneidplatte mit Klemmhaltern in das passende Modell geklemmt oder geschraubt.

Je nach zu bearbeitendem Material werden die Wendeplatten mit verschiedenen Beschichtungen oder Schneidstoffen gewählt. Außerdem kann mit einem Wendeschneidplattenhalter abhängig von der Konturanforderung des Werkstückes der Schneiden Radius ausgewählt werden. Der Schneiden Radius beschreibt den Radius an der Schneiden Spitze, mit welcher das Material zerspant wird.

Wendeschneidplatten bieten noch einen weiteren Vorteil in der industriellen Zerspanung: Es gibt sie mit verschiedenen Spanbruch Formen, welche den geschnittenen Span so ableiten, dass dieser bricht und sich nicht um das Werkstück wickeln kann. So werden Werkzeugbrüche und hoher Verschleiß des Werkzeugs vermieden sowie die Wärmeableitung durch den Span gewährleistet.

Das Besondere der Drehmeißel mit Wendeschneidplatten: Ist die Schneide verschlissen, lässt sie sich unkompliziert wenden und ermöglicht damit ein zügiges Weiterarbeiten.

Auch die Grundkörper der Wendeschneidplattenhalter sind in verschiedenen genormten Varianten verfügbar und bei den anspruchsvollen Präzisionsteilen notwendig.

Die unterschiedlichen Drehmeißeln für jeden Einsatzzweck

Mit einem Drehmeißel lassen sich Werkstücke auf unterschiedliche Art und Weise bearbeiten. Erhältlich sind Drehmeißel in verschiedenen Grundvarianten. Jede dieser Modelle erfüllt einen anderen Zweck. Man unterscheidet ferner in Außen- und Innendrehmeißel oder rechten und linken Drehmeißel.

Während Außendrehmeißel zur Bearbeitung von Außenformen der Drehteile genutzt werden, zeigen Innendrehmeißel ihr Können bei Bohrungen. Zudem lässt sich das Material glätten oder an Innen- und Außengewinde drehen.

Der Unterschied zwischen rechten und linken Drehmeißel zeigt sich in der Bearbeitungsrichtung. Rechte Drehmeißel eignen sich für die Veränderung des Werkteils von rechts nach links und linke Drehmeißel von links nach rechts. Es gibt ebenso neutrale Drehmeißel, die sich in beiden Richtungen anwenden lassen. Zu erkennen sind rechte und linke Drehmeißel an der Schneide. Steht diese nach rechts, handelt es sich um einen rechten Drehmeißel, steht sie links ist es ein linker Drehmeißel. Der Blick ist dabei immer frontal auf das Werkzeug zu richten.

Es gibt demnach:

  • rechte und linke Drehmeißel
  • neutrale Drehmeißel
  • Außen- und Innendrehmeißel

Nach Material unterscheiden sich bei HSS und Hartmetall Drehmeißel folgende Varianten:

  • gerader Drehmeißel nach ISO 1, DIN 4951 / DIN 4971
  • gebogener Drehmeißel nach ISO 2, DIN 4952 / DIN 4972
  • Eckdrehmeißel nach ISO 3, DIN 4965 / DIN 4978
  • abgesetzter Stirndrehmeißel nach ISO 5, DIN 4965 / DIN 4977
  • abgesetzter Seitendrehmeißel nach ISO 6, DIN 4960 / DIN 4980
  • breiter Drehmeißel nach ISO 4, DIN 4956 / DIN 4976
  • spitzer Drehmeißel nach ISO 10, DIN 4955 / DIN 4975
  • Stechdrehmeißel nach ISO 7, DIN 4961 / DIN 4981
  • Innendrehmeißel nach ISO 8, DIN 4953 DIN 4973
  • Innen-Eckdrehmeißel nach ISO 9, DIN 4954 / DIN 4974

Alle Ausführungen der Drehmeißel sind DIN genormt. Dabei hat jede Art eine eigene DIN-Norm, wie unter anderem die DIN ISO 1832 für Drehmeißel mit Wendeschneidplatte, die vor allem mit Widerstandsfähigkeit, Flexibilität, Individualität und wenig Verschleiß punktet.

Welcher Drehmeißel wird benötigt?

Grundsätzlich ist es gut Drehmeißel für unterschiedliche Drehverfahren parat zu haben. Darunter zum Beispiel ein gebogener Drehmeißel, ein Stechdrehmeißel, ein Innendrehmeißel und ein Gewindedrehmeißel. Drehmeißel-Sets bieten hier eine bequeme Möglichkeit die wichtigsten Varianten zu erwerben.

Haben Sie noch Fragen zu Drehmeißeln oder wünschen eine individuelle Beratung, dann wenden Sie sich gerne an unseren Ansprechpartner. Wir freuen uns jederzeit auf Ihre Anfrage und helfen Ihnen gerne weiter.

Schnittgeschwindigkeit

Geschrieben am August 3, 2021 - Allgemein

Schnittgeschwindigkeit: So wird sie berechnet

Die Schnittgeschwindigkeit ist in vielerlei Hinsicht spannend. Sie gibt an, in welcher Geschwindigkeit die Werkzeugschneide in Richtung des Schnitts durch den Werkstoff geführt wird und am Ende den Span abnimmt. Weil jeder Werkstoff und jede Art der Bearbeitung eine andere Schnittgeschwindigkeit benötigen, ist es wichtig diese zu kennen bzw. ermitteln zu können. Genau für diesen Zweck wurde eine Formel entwickelt, mit der sich die Schnittgeschwindigkeit berechnen lässt. Grundsätzlich hängt die Schnittgeschwindigkeit von unterschiedlichen Faktoren ab.

Was ist die Schnittgeschwindigkeit?

Sobald eine Maschine in Gang gesetzt wird, entsteht eine gewisse Geschwindigkeit, die dafür sorgt, dass das Schneidewerkzeug in Schnittrichtung durch das zu bearbeitende Werkstück geführt wird und den Span abträgt. Gemessen und angegeben wird diese in Meter pro Minute (m/min). Einzig beim Schleifen von Holz wird die Einheit Meter pro Sekunde (m/s) genutzt.

Werkzeughersteller empfehlen stets eine vorgegebene Schnittgeschwindigkeit. Die Drehzahl muss von einem Facharbeiter in der Produktion je Durchmesser eingestellt werden. Mit der Berechnung anhand einer Formel wird die Einstellung passend zu jedem Durchmesser ermittelt, sodass der angegebene Schnittwertbereich eingehalten wird.

Warum ist die Schnittgeschwindigkeit so wichtig?

Die Schnittgeschwindigkeit hat Einfluss auf das Werkzeug selbst, als auch auf die Qualität des Werkstücks. Wird eine zu hohe Schnittgeschwindigkeit verwendet, ist der Verschleiß des Werkzeugs hoch und die Standzeit verringert sich.

Bei einer zu geringen Schnittgeschwindigkeit kommt es zu Aufbauschneiden, wobei sich durch schichtförmige Ablagerungen auf der Spanfläche des Werkzeugs eine neue Werkzeugschneide bildet. Das wiederum führt zur Verschlechterung der Oberflächengüte am Werkstück sowie zu Maßabweichungen. Auch die Spanabfuhr ist bei zu niedrig gewählten Schnittgeschwindigkeiten schlechter.

Die Wahl der Schnittgeschwindigkeit sollte daher immer ein ideales Verhältnis von Einsatzzeit zu Instandsetzung und Neuausrichtung der Maschine schaffen.

Welche Faktoren haben Einfluss auf die Schnittgeschwindigkeit?

Die Schnittgeschwindigkeit hängt maßgeblich von unterschiedlichen Faktoren ab. So kann zum Beispiel nicht jeder Werkstoff mit der gleichen Schnittgeschwindigkeit bearbeitet werden. Auch die Schneidstoffe sind unterschiedlich stark belastbar.

Im Wesentlichen sind das die Festigkeit des Werkstücks, die Zähigkeit (Widerstandsfähigkeit gegen Bruch oder Risse), Härte des Schneidstoffs, Maßgenauigkeit und Oberflächengüte sowie in einigen Fällen die Bohrungstiefe.

Tipp: Bei hohen Schnittgeschwindigkeiten entstehen hohe Temperaturen beim Zerspanen. Daher ist es ratsam über den verstärkten Einsatz von Kühlschmierstoff nachzudenken, um die Reibung zwischen Werkstück und Werkzeugschneide zu reduzieren.

Wie berechnet man die Schnittgeschwindigkeit?

Die Schnittgeschwindigkeit lässt sich anhand einer Formel berechnen:

vc = π x d x n

Dabei ist vc die Schnittgeschwindigkeit, d der Durchmesser und n die Drehzahl.

Die Drehzahl wird mit folgender Formel berechnet:

n = vc / (d x pi) n

Hier zeigt sich n als Drehzahl, vc als Schnittgeschwindigkeit, d als Durchmesser und pi als Kreiszahl 3,14.

Je nach Schnittbewegung kommen veränderte Formeln zum Einsatz:

Drehende Schnittbewegungen beim Drehen, Fräsen oder Bohren:

vc = π x d x n x 1 m/ 1000 mm

Lineare Schnittbewegung beim Feilen, Hobeln oder Sägen:

vc = 2 x L x n x 1 m / 1000 mm

Beim Schleifen:

vc = π x d x n x 1 m x 1 min / 1000 mm x 60 s

Im Internet gibt es zur Berechnung der Schnittgeschwindigkeit einige hilfreiche Tools, die anhand der eingegebenen Werte diese automatisch ausrechnen.

Für weitere Fragen zur Berechnung der Schnittgeschwindigkeit oder für unsere Leistungen steht Ihnen unser Ansprechpartner für eine fachkundige und individuelle Beratung zur Verfügung. Setzen Sie sich gleich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Wie wird zwischen einem Drehteil und einem Dreh-Frästeil differenziert?

Geschrieben am Juni 8, 2021 - Allgemein

Wie entsteht ein Dreh- oder Frästeil?

Drehen ist als Technik schon seit dem Altertum bekannt und wird heute vor allem für die Herstellung von Schrauben, Achsen, Wellen, Spindeln, Radnaben und anderen rotationssymmetrischen Teilen verwendet. Drehteile kommen in zahlreichen Bereichen wie der Elektrotechnik oder der Hydraulik zum Einsatz. Fräsen hingegen ist eine Technik, die erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts vor allem zur Herstellung von ebenen Oberflächen wie Nuten oder Führungselementen Anwendung findet. Aber auch komplizierte Formen lassen sich mithilfe von modernen Fräsmaschinen herstellen.

Drehen und Fräsen gehören zu den wichtigsten Fertigungsverfahren in der Zerspantechnik. In beiden Verfahren werden von einem Werkstück, dem Dreh- oder Frästeil, Späne abgetragen, um so die gewünschten Formen entstehen zu lassen. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Verfahren ist die Art der Bewegung, durch die Material entfernt wird. Beim Drehen ist das Werkzeug (Drehmeißel) in der Regel festmontiert und das Werkstück (Drehteil) dreht sich um seine eigene Achse. Beim Fräsen hingegen rotiert das Fräswerkzeug mit einer hohen Geschwindigkeit, während das Werkstück (Frästeil) in einer fixierten Position verbleibt.

Drehteile und Frästeile: Eigenschaften

Drehteile können relativ genau hergestellt werden. Nach dem Drehen werden sie meist direkt eingebaut oder erfordern lediglich noch eine Endbearbeitung durch Schleifen. Die Maßgenauigkeit von Drehteilen, angegeben als ISO-Toleranz, liegt in der Regel zwischen IT10 und IT7. Kleinere Zahlen bedeuten, dass das fertige Werkstück (Istmaß) nur minimale Abweichungen vom Nennmaß aufweist. Durch das Ergreifen von Sondermaßnahmen werden beim Drehen noch höhere Genauigkeiten erreicht. Beim Hoch- oder Ultrapräzisionsdrehen sind sogar Genauigkeiten von IT5 bis IT1 möglich. Ein Frästeil kann mit vergleichbarer Maßgenauigkeit hergestellt werden.

Die Oberflächenqualität des Drehteils wird zumeist mit der Rautiefe angegeben. Je geringer die Rautiefe, desto besser ist die Oberflächenqualität. Je nach Methode liegt die Rautiefe beim Drehen zwischen Rz = 100 µm und 3 µm. Beim Schruppen, der Grobbearbeitung des Drehteils, ist die Rautiefe zwischen Rz = 100 µm und 60 µm und beim Schlichten, der Feinbearbeitung, werden Werte zwischen Rz = 25 µm und 16 µm erreicht. Bei Präzisionsvarianten kann die Rautiefe sogar nur zwischen Rz = 4 µm und 3 µm liegen. Bei einem Frästeil liegt die mittlere Rauheit bei besonderer Sorgfalt bei Ra = 0,6 µm und bei normaler Sorgfalt bei Ra = 3,2 µm.

Seit Jahren fertigen wir von Drehteile Loga CNC Drehteile in höchster Qualität und mit dem nötigen Quantum Präzision an. Bei uns bekommen Sie Lösungen, die perfekt an Ihren Bedarf angepasst sind, egal ob Sie Großserien oder ein individuelles Projekt realisieren möchten. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Verfahren zur Herstellung von einem Dreh- oder Frästeil

Soll ein bestimmtes Dreh- oder Frästeil produziert werden, kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung. Bei allen Fertigungsverfahren der Zerspantechnik erfolgt die Unterteilung der Verfahren abhängig von der Form, die entstehen soll. Um ein Dreh- oder Frästeil mit einer ebenen Fläche herzustellen, wird das Plandrehen/-fräsen angewandt. Sollen hingegen kreisrunde Formen entstehen, wird Runddrehen/-fräsen durchgeführt. Soll eine andere Form entstehen, werden Profilwerkzeuge verwendet, die die relevante Form als Negativ enthalten (Profildrehen/-fräsen). Außerdem erhält man durch gesteuerte Bewegungen des Werkzeugs ein Dreh- oder Frästeil in beliebiger Form (Formdrehen/-fräsen).

Wie kann man zwischen einem Drehteil und einem Dreh-Frästeil differenzieren?

Für die Produktion mancher Werkstücke mit vielen Formelementen werden daher idealerweise Drehen und Fräsen kombiniert. Dafür gibt es sogenannte Dreh-Fräs-Zentren, die in einer einzigen Maschine sowohl durch Drehen als auch durch Fräsen ein Werkstück bearbeiten. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die fertigen Drehteile nicht aus der Drehmaschine entnommen werden müssen, um dann die Verarbeitung in einer Fräsmaschine fortzusetzen. Ein komplexes Dreh-Frästeil kann so in einer einzigen Maschine hergestellt werden.

Wenn bei Ihnen noch Fragen zur Differenzierung zwischen einem Dreh- und Frästeil und einem Dreh-Frästeil offengeblieben sind oder wir Ihnen anderweitig zur Seite stehen können, dann kontaktieren Sie jetzt Ihren Ansprechpartner. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Gestresst in den Urlaub – gestresst aus dem Urlaub

Geschrieben am Juli 25, 2017 - Allgemein

Die Urlaubszeit steht bevor und statt sich auf ein paar Wochen Ruhe und Entspannung zu freuen, blicken einige Einkäufer voller Sorge auf die, bis dahin verbleibenden Tage. Die Vision vom relaxten Start in die Ferien und einem leergearbeiteten Schreibtisch sieht in der Realität oft ganz anders aus:

Offene Projekte müssen noch abgeschlossen, wichtige Infos an Kollegen weitergegeben und Geschäftspartner evtl. auf die Zeit nach dem Urlaub vertröstet werden. Um das alles noch vor der wohlverdienten Auszeit zu schaffen, wird die eine oder andere Überstunde geschoben. Am Ende des Tages ist man dann so gestresst, dass man sich gar nicht mehr auf die freien Tage freuen kann und diese Zeit viel lieber dazu genutzt hätte, um noch irgendetwas fertig zu stellen.

Hat man dann endlich den Absprung in den Urlaub gewagt, ist an Entspannung nicht zu denken! Man weiß ja ganz genau, welche Aktenberge auf einen warten, wenn man sich nach den Ferien wieder ins Büro traut!

Um diese Stress-Spirale zu durchbrechen braucht es ein gutes Zeitmanagement und den Mut, Arbeit auch mal abzugeben.

Wir können zwar nicht Ihr Zeitmanagement übernehmen, aber durch die Anschaffung einer neuen Maschine mit LFV-Technologie (Low Frequency Vibration ) sorgen wir dafür, dass Sie mit Drehteilen von LOGA keinen Stress haben!

Durch die Bearbeitung mit LFV entstehen auch bei schwer zerspanbaren Materialien kurze Späne, die sich nicht mehr um das Werkzeug oder das Drehteil wickeln können. Hierdurch haben wir die Möglichkeit größere Drehflächen mit einer viel besseren Oberflächengüte, in einem Zug zu bearbeiten und erhöhen gleichzeitig die Standzeiten der Werkzeuge.

Diese Prozessoptimierung führt zu weniger Werkzeugwechseln und Arbeitsschritte, wie z.B. Schleifen, entfallen evtl. komplett.

Von der eingesparten Zeit profitieren unsere Kunden!

Die gute Qualität unserer Drehteile und die kurzen Lieferzeiten garantieren, dass Sie sich mit LOGA entspannt auf Ihren Urlaub (und auch auf die Zeit danach) freuen können.

Hat der Hamster eigentlich Burnout?

Geschrieben am März 7, 2017 - Allgemein

Immer wieder höre ich, dass Menschen versuchen, endlich aus dem „Hamsterrad“ auszubrechen. Auch ich renne in meinem Hamsterrad, gefangen zwischen Verpflichtungen und Erwartungen und finde den Ausgang einfach nicht!

Es fühlt sich ein bisschen an, als sei ich auf der Flucht. Ich flüchte von einem Tag zum anderen und komme nirgendwo an. Im schlimmsten Fall rennt man, bis zum Umfallen. Aber, ist das das erklärte Ziel? Das Rad so lange am Laufen zu halten, bis man irgendwann, wie der Hamster, im Käfig liegt und das war’s dann? Gibt es denn kein „EXIT-Schild“ oder eine Notbremse für das Hamsterrad? Oder wenigstens einen Tempomaten, damit man die Geschwindigkeit der eigenen Leistungsfähigkeit anpassen kann?

Schaut man sich den Hamster in seinem natürlichen Lebensraum an, fällt auf, dass er hier gar nicht im Hamsterrad rennt. Er baut sich auch keins! Nein, er legt täglich unglaublich große Strecken zurück! Er kommt voran. Ist die Lösung wirklich so simpel? Einfach zurück in den natürlichen Lebensraum? Glaubt man wissenschaftlichen Studien, liegt es auf der Hand: Ja! Wir müssen einfach wieder raus in die „Freiheit“! Waldluft schnuppern, von vorgegebenen Wegen abkommen und den Blick über den Horizont schweifen lassen. Dadurch wird Stress abgebaut, Depressionen entgegengewirkt und das Immunsystem gestärkt. Darüber hinaus steigern wir auch noch unsere Kreativität und Gedächtnisleistung. Das heißt nun aber nicht, dass Sie sich auf Dauer von der Zivilisation abschotten sollen. Aber ein Ausstieg auf Zeit kann wahre Wunder wirken und unsere Ressourcen wieder auffüllen. Dann haben wir auch wieder die Kraft das Hamsterrad anzuhalten.

Also: Vergessen Sie nicht, das „Käfigtürchen“ offen zu lassen! Die Wildnis ruft!

Die harte Realität

Geschrieben am Januar 17, 2017 - Allgemein

Was ändert sich im Jahr 2017?

Jedes Jahr auf’s Neue, setzen wir uns Ziele, die wir im kommenden Jahr unbedingt in die Tat umsetzen wollen. Spitzenreiter der guten Vorsätze sind z.B. endlich das Rauchen aufzugeben, mehr Sport zu treiben oder abzunehmen. In dem Moment, in dem wir das erklärte Ziel formulieren, ist unsere Begeisterung groß und wir sind voller Tatendrang. Nichts und Niemand kann uns aufhalten!
Aber dann gilt es die Feiertage oder das Wochenende zu überbrücken, man ist gerade viel zu gestresst oder hat noch dies und jenes zu erledigen. In unserem Alltag gibt es immer „Wichtigeres“ zu tun und so vergehen Tage oder sogar Wochen und unser guter Vorsatz segelt im großen Gedankenozean in immer weitere Ferne, bis er schlimmstenfalls am Horizont verschwindet. Schippert er Monate später doch wieder in unser Bewusstsein, ist der Frust groß, weil wir merken, dass wir unser Vorhaben wieder einmal nicht abgeschlossen haben. Die Motivation lässt dann auch zu wünschen übrig, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass wir ja eh keine Zeit dafür haben.

Warum ist das so? Wie können wir das ändern?

Wissenschaftler fanden heraus, das man alles was man sich vornimmt innerhalb von 72 Stunden beginnen muss. Verpasst man den Absprung, liegt die Chance, das Vorhaben überhaupt noch anzugehen bei mageren 1%.

Wir bei LOGA setzen sogar noch eins oben drauf:
Um unsere Drehteile wirtschaftlich zu produzieren und uns stetig zu verbessern, legen wir größten Wert darauf, gute Ideen und Problemlösungen innerhalb von 24 Stunden umzusetzen. Größere Projekte werden innerhalb dieses Zeitfensters zumindest gestartet.

Eine Frage der Selbstorganisation

Das Problem ist nicht die mangelnde Zeit, sondern die Disziplin, mit der wir an die Sache herangehen. Das Geheimnis erfolgreicher Menschen liegt darin, dass sie sehr diszipliniert und gut organisiert sind. Sie fokussieren ihre Ziele genau und lassen sie nicht aus den Augen, bis sie erfolgreich umgesetzt wurden. Letztendlich ist es immer eine Frage unserer Prioritäten und Selbstorganisation. Wir allein sind Herrscher über uns selbst!

Auch Sie können es schaffen, Ihr Vorhaben im Auge zu behalten und erfolgreich abzuschließen. Wenn Sie es nicht allein schaffen, den inneren Schweinehund zu besiegen, holen sie sich Unterstützung von Freunden oder Kollegen. Gemeinsam sind Sie stark! Dieses Erfolgserlebnis stärkt nicht nur Ihr Selbstbewusstsein sondern steigert auch Ihre Selbstorganisation und Ihre Kreativität und lässt Sie über sich hinauswachsen.

Probieren Sie es aus!

Investition in die Zukunft

Geschrieben am Dezember 19, 2016 - Allgemein

Egal ob im Berufs- oder Privatleben – überall hört man: Die Ansprüche steigen! Auch wir als Drehteilehersteller erhalten durch die stetig steigenden Ansprüche der Automobil-, Hydraulik- sowie Elektrotechnikbranche immer speziellere Aufgaben, die nicht nur unsere Drehmaschinen sondern oft auch unsere Köpfe zum Qualmen bringen. Als innovatives Unternehmen sind wir bestrebt, mit der Zeit zu gehen und die neuesten Technologien einzusetzen um uns auch langfristig am Markt zu etablieren.

Dank unserer langjährigen Geschäftsbeziehung zur Firma Citizen werden wir regelmäßig über Fortschritte und Entwicklungen im Bereich der Langdrehmaschinen informiert. Mit der neuen Generation der Citizen Cincom L32 eröffnen sich uns ganz neue Möglichkeiten.

Zwei Maschinen in einer

Innerhalb kürzester Zeit kann die Maschine von Lang- auf Kurzdreher umgebaut werden, was uns im Hinblick auf unser Bearbeitungsspektrum noch flexibler macht.

 

Frontansicht auf die Citizen Cincom L32 Drehmaschine Neues Werkzeugsystem des Citizen Cincom L32 Drehautomat

 

Wie alle unsere Maschinen können wir auch hier Stangenmaterial bis Ø32mm verarbeiten. Eine wertvolle Besonderheit: das neue Werkzeugsystem. Dies ermöglicht uns, die Maschine mit bis zu 44 Dreh-, Bohr- und Fräswerkzeuge auszustatten. Dadurch können wir unsere Drehteile noch präziser fertigen und unsere Stückzeiten teilweise immens verringern. Besonders zur Herstellung von komplexen Drehteilen mit schrägen Bohrungen eignet sich die neue Cincom L32 hervorragend, da sich am Vertikalhalter angetriebene Werkzeuge aufnehmen lassen, die manuell in einem Winkel zwischen 0° und 90° ausgerichtet werden können.

Mit der neuen Maschinentechnologie können wir uns spannenden Herausforderungen stellen, die unseren Kunden und uns neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bieten. Wir freuen uns auf die kommenden Aufträge neuer Drehteile, die das gesamte Potential unserer CNC-Drehmaschine ausschöpfen.

Lieber fehlerhaft beginnen als perfekt zu zögern

Geschrieben am November 9, 2016 - Allgemein

Ich bin ein freiheitsliebender, zukunftsorientierter und ideenreicher Mensch mit einem vernünftigen Selbstbewusstsein – Heute.
Während meiner Ausbildung zum Werkzeugmacher versuchte man mir das Gegenteil einzureden…

Der Traum vom weißen Mantel

Der Traum vom weissen Mantel

Nach einer eindrucksvollen Begegnung mit einem Techniker, der statt dem blaugrauen Werkstattkittel einen strahlend weißen Mantel trug, entschied ich mich noch während meiner Ausbildung, einen anderen Weg einzuschlagen: Ich wollte nicht mein Leben lang an der Maschine stehen und mich mit dem zufriedengeben, was das Schicksal mir zuspielte. Ich wollte mein Leben selbst in die Hand nehmen und mich nur mit dem Besten zufriedengeben! Ich legte mich ins Zeug und bestand die Gesellenprüfung mit Bravur. Da ich mein Ziel, den „weißen Mantel“, ganz fest im Visier hatte, meldete ich mich einige Jahre später, als jüngster Schüler an der REFA-Akademie für Betriebswissenschaften in Mannheim an und bezog ein spartanisches Zimmer im Kolping-Wohnheim. In einer Vorlesung referierte der damalige Leiter der Hochschule Heidelberg darüber, wie einfach es sei, eine Firma zu gründen oder noch besser, zu kaufen. Das war für mich der Impuls, meinen lang gehegten Wunsch, mich selbständig zu machen, in die Tat umzusetzen. Mit meinen damals 23 Jahren beschloss ich, Unternehmer zu werden und eine Firma zu kaufen.

Als ich am darauffolgenden Wochenende zu Hause die Zeitung aufschlug, sprang mir eine Anzeige regelrecht entgegen: Ein renommiertes Handelsunternehmen von Diamantwerkzeugen, Dreh- und Frästeilen stand gesundheitsbedingt zum Verkauf. Das war eindeutig ein Wink des Schicksals! Da ich als armer Schüler allein kein Darlehen bekommen würde und mein Bruder Michael zwar gut verdiente, aber auch offen für Veränderungen war, musste ich ihn nicht unbedingt überreden, mit mir eine Firma zu kaufen. Wir besichtigten das Unternehmen, das zum damaligen Zeitpunkt das Fünffache unseres gemeinsamen Jahreseinkommens an Gewinn machte und schlugen sofort ein. Nach der Übernahme stellte sich jedoch heraus, dass der größte Kunde (Umsatzanteil über 70%) der Schwiegersohn des Vorbesitzers war, der nach dem Verkauf natürlich absprang. So standen wir da, als Besitzer eines Unternehmens, das eigentlich zum Scheitern verurteilt war

Aufgeben gibt’s nicht!

Also haben wir die kaufmännische Abteilung kurzerhand in unser ehemaliges Kinderzimmer verlegt und Michael fuhr mit seinem Renault 5 alle Kunden ab. Ich selbst stand täglich mit einer Hand voll Kleingeld in einer Telefonzelle in Mannheim und versuchte Aufträge an Land zu ziehen. Sie fragen sich, was mich damals angetrieben hat? Ich sag es Ihnen: Mein unbändiger Wille mein Ziel zu erreichen!

Peter Loga vor dem Firmengebäude

Von dem damaligen Unternehmen sind uns zwei Dinge geblieben: Das Diamant-Logo und ein Kunde, der uns bis dato die Treue hält.

Ach ja, ich trage heute zwar keinen weißen Mantel, den Techniker habe ich aber als Jahrgangsbester bestanden und es stört mich auch nicht mehr, wenn ich den Werkstattkittel überziehe…

Kein Klimawandel in Denkingen!

Geschrieben am September 21, 2016 - Allgemein

Zahlreiche Studien belegen es bereits: Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer ist eine wichtige Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Mitarbeiter die sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen sind nachweislich produktiver, wohingegen Mitarbeiter die bereits innerlich gekündigt haben den Erfolg des Unternehmens schmälern. Deshalb legen wir bei Loga großen Wert auf die Meinung unserer Mitarbeiter und ein gutes Arbeitsklima, um dadurch die hohe Qualität unserer Drehteile und Dienstleistungen zu garantieren.

 

Lob und Kritikinterne Mitarbeiterumfrage

 

Im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden, anonymen Befragung können die Loga Mitarbeiter einzelne Aspekte des Unternehmens mit Noten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewerten. Die allgemeine Zufriedenheit spiegelte sich zuletzt in der Gesamtnote von 2,1 wider. Wir sind stolz drauf sagen zu können, dass wir so ein gutes Ergebnis bereits seit vielen Jahren aufrechterhalten können. Also kein „Klimawandel“ bei Loga in Denkingen!

Besonders freut es uns, dass unsere Mitarbeiter ihre Arbeit gerne ausüben (Note 1,6) und sich von ihren Vorgesetzten fair behandelt fühlen (Note 1,7). Außerdem wird die Bereitstellung von kostenlosem Mineralwasser sehr geschätzt. Verbesserungsbedarf sah man allerdings bei der Gestaltung des Pausenraumes. Eine gute Herausforderung, auch dort unserem Anspruch nach stetiger Verbesserung gerecht zu werden.

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Loga-Team für die Teilnahme an der Befragung!

Ist sowas heute überhaupt noch möglich?

Geschrieben am Juli 19, 2016 - Allgemein

In unserer Branche wird vorausgesetzt, dass die produzierten Drehteile zur richtigen Zeit, in der richtigen Qualität beim Kunden ankommen. Ist es da noch möglich positiv zu überraschen?

Überraschter Kunde

Wir fertigen eine komplette Drehteilefamilie für einen unserer Kunden. Das Material dafür bekommen wir gestellt und können dies nach Bedarf abrufen. Unser Geschäftspartner kennt unsere Fertigung und durch die enge Zusammenarbeit und den hohen Informationsfluss war es ihm möglich, die Verarbeitungsdauer des gestellten Materials einzuschätzen und die Bereitstellung zu planen.

Als unser Logistikleiter während der Produktion des Auftrages Material nachforderte, war die zuständige Einkäuferin erstaunt: “Das ist doch unmöglich, dass Sie schon alle Drehteile gefertigt haben!?“

Doch, es ist möglich! Durch den Drei-Schicht-Betrieb an sechs Tagen pro Woche, die Bearbeitung mit Hochdruck und der großen Flexibilität durch 26 nahezu identische Maschinen kann Loga nicht nur mit hervorragender Qualität sondern manchmal auch mit unglaublicher Schnelligkeit beeindrucken.

Sie glauben es nicht? Lassen Sie sich überraschen!

Damit Sie sich während der Urlaubszeit entspannen können, machen wir keine Sommerpause und unterstützen Sie, wie gewohnt Mo – Fr 07:30 – 17:00 Uhr.

Schicken Sie uns jetzt Ihre Anfrage – zum Anfrageformular